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Freitag, 9. August 2019

Handarbeiten für einen etwas nachhaltigeren Lebensstil


Es ist momentan eine große gesellschaftliche Aufgabe, der wir alle uns stellen müssen: Wie kann man nachhaltiger leben und das Klima schonen? Auch mich beschäftigt dieses Thema schon eine ganze Weile lang.
Ein Anfang mag es sein, sich einmal darüber Gedanken zu machen, wie viel Plastik man so Tag für Tag verwendet, und wo man vielleicht etwas davon vermeiden kann. Zum Beispiel kann man anstelle von Plastikverpackungen einen selbstgenähten Brotzeitbeutel, auch Lunch-Bag genannt, verwenden.
Dass Plastiktüten vermeidbar sind und es dafür gute Alternativen gibt, hat sich inzwischen herumgesprochen. Auch ich benutze beim Einkaufen so gut wie keine Tüten mehr. Gurken, Paprika oder Zucchini kaufe ich, wann immer es geht, lose, und bis jetzt hatte noch niemand vom Kassierpersonal im Supermarkt Schwierigkeiten damit, wenn ich auch mal ein Pfund Tomaten lose auf das Kassenband legte. Problematisch wurde es für mich bisher nur beim Einkauf von „kleinteiligerem“ offenen Obst und Gemüse, wie zum Beispiel Naschtomaten. Ich hab mir deswegen schon verschiedene Beutelchen genäht oder gehäkelt, aber so richtig zufrieden war ich mit keiner dieser Lösungen. Dann stieß ich im Internet auf eine Nähanleitung für ein leichtes, transparentes Gemüsenetz, das noch dazu richtig toll aussieht.

Ein Obst- und Gemüsenetz aus einer alten Gardine nähen





selbst genähtes Obst- und Gemüsenetz


In dieses hübsche Obst- und Gemüsebeutelchen, dessen Nähanleitung ich im Internet fand, verliebte ich mich sofort. Reste von Baumwollstoffen habe ich kistenweise, und einen ausrangierten Vorhang fand ich auch. Also nähte ich mir so ein Netz und probierte es beim nächsten Einkauf aus. Es war leicht, handlich und groß genug für alles, was ich hineinpacken wollte. Schnell war mir dieses eine Beutelchen zu wenig, und ich machte noch ein paar mehr. Inzwischen hab ich schon einige Bekannte mit Gemüsenetzen versorgt, schließlich müssen wir ja alle Plastiktüten einsparen, ...
Und weil es für Handarbeiterinnen dafür nie zu früh ist, hab ich auch schon die ersten Beutelchen genäht, die in einem knappen halben Jahr als Weihnachtsgeschenke den Besitzer wechseln werden.

Gemüsebeutelchen als Weihnachtsgeschenke

Kernseife – ein verkanntes Multitalent

Plastiktüten einzusparen ist das Eine. Aber was ist mit all den Plastikverpackungen, in denen der Großteil unserer Wasch- und Pflegeprodukte steckt?
Als es Sommer wurde und mit den heißen Temperaturen die Menge an verschwitzten T-Shirts, die ich kurz durchwaschen musste, sprunghaft anstieg, hatte ich die Nase voll von all den schönen Waschmittelchen in ihren Plastikflaschen, die man so kaufen kann. Ich erinnerte mich daran, dass meine Mutter immer Kernseife zu Hause hatte und diese zum Waschen von Kleidungsstücken benutzte.
Also legte ich mir kurzerhand ein paar Blöcke davon zu und probierte es aus. Meine Oberteile wurden sauber, die Seife kostete einen Bruchteil von den Waschmitteln und war auch in weniger Plastik eingepackt. Bestimmt gibt es Kernseife auch ganz ohne Plastikverpackungen, aber meine Drogerie hatte sie nur mit – leider. Da muss ich mich noch weiter umsehen.

Kernseife wurde zu einem festen Bestandteil meines Haushalts

Nun hatte ich Blut geleckt. Ich wusch nicht nur meine Wäsche mit Kernseife, sondern auch mich. Ich fand im Wissensschatz des großen Netzes eine Anleitung, wie ich Flüssigseife aus gehobelter Kernseife und Wasser herstellen konnte und probierte es aus. Es klappte wunderbar, und seitdem ist gekaufte Flüssigseife (jedes Mal zusammen mit einer neuen Plastikflasche) Geschichte.
Beim Händewaschen allein wollte ich es nicht bewenden lassen, deshalb benutzte ich auch für das Duschen Kernseife anstelle von gekauftem fertigem „Plastik“-Duschgel. Mit der Zeit litt meine Haut doch ziemlich, deshalb bin ich inzwischen auf ein anderes selbstgemachtes Produkt dafür umgestiegen. Mehr dazu weiter unten. Was geblieben ist, ist das kleine Seifenbeutelchen, das ich mir schnell gestrickt habe, damit beim Duschen die Seife besser schäumt und nach Gebrauch ruckzuck aufgeräumt ist und trocknen kann.

Anleitung für ein schnell gestricktes Seifenbeutelchen

Für mein Experiment mit dem Duschen mit Kernseife strickte ich mir dieses kleine Säckchen. Ich hatte gelesen, dass das Duschen mit Seife so etwas komfortabler wird, weil das glitschige Stück nicht so leicht aus der Hand rutschen kann, wenn es eingepackt ist. Außerdem sollte die Seife so noch besser schäumen. Wer sich schnell ein Seifenbeutelchen stricken möchte, kann dies nach meiner Anleitung gern tun.


selbst gestricktes Seifensäckchen

Das Material

•    Ich habe dafür ein dünnes, selbstgesponnenes Baumwollgarn benutzt, weil es sich anbot und schon längere Zeit auf eine angemessene Verwendung wartete. Man kann das Seifensäckchen aber aus jedem nicht zu dicken Garn herstellen. Gut ist ein Material, das Wasser gut aufnimmt und schnell wieder trocknet.
•    Zum Stricken wird noch ein Nadelspiel in der zur Wolle passenden Stärke

Die verwendeten Stricktechniken

Das Seifensäckchen wird mit rechten und linken Maschen gestrickt. Das Lochmuster entsteht durch Umschläge.
Zum Verschließen dient eine selbst gedrehte Kordel.

Strickanleitung Seifensäckchen

Für den Beginn werden 24 Maschen angeschlagen. Die unten stehende Strickschrift zeigt nur die Hälfte des gesamten Strickstücks mit 12 Maschen. Das Säckchen kann jedoch auch mit mehr oder weniger Maschen gestrickt werden, je nachdem, wie groß das einzupackende Stück Seife ist.
Nach dem Maschenanschlag verteilen Sie die Maschen gleichmäßig auf alle vier Nadeln und arbeiten Sie nach der Strickschrift in Runden weiter.

Strickschrift Seifenbeutelchen

 

Strickschrift Seifensäckchen



Das Säcklein fertigstellen

Ketten Sie nach der letzten Runde die Maschen ab, drehen Sie den Beutel auf links und legen Sie ihn so hin, dass die Vorder- und Rückseite flach übereinanderliegen. Dann nähen Sie ihn an der unteren Kante zusammen. Drehen Sie eine Kordel und fädeln Sie diese in die obere Lochreihe ein, damit Sie das Säckchen damit verschließen und aufhängen können.

Flüssigseife selbermachen – eine Anleitung

Nach diesem Rezept mache ich meine Flüssigseife aus Kernseife selber. Ich benutze sie zum Händewaschen zwischendurch. Das verträgt meine Haut ganz gut. Wer empfindlicher ist oder sich damit duschen möchte, sollte als Basis lieber eine pflegende Ölseife verwenden oder zu dem Rezept einen Schuss Olivenöl dazugeben.

Die Zutaten für die Flüssigseife

•    30 g Kernseife oder normale Handwasch-Seife, auch Seifenreste lassen sich dafür prima verwenden
•    1 Liter heißes Wasser
•    leerer Seifenspender oder anderes Gefäß, um die flüssige Seife aufzuheben

So wird’s gemacht:

•    die Seife mit einer Haushaltsraspel (z. B. für Käse) fein raspeln
•    das Wasser im Wasserkocher oder in einem Topf aufkochen lassen
•    1 Liter von dem heißen Wasser zu den Seifenraspeln gießen, gut umrühren, bis sich die Flocken aufgelöst haben
•    die Lösung in den Seifenspender oder ein anderes Gefäß füllen
•    mindestens 24 Stunden eindicken lassen, denn erst dann hat sich die endgültige Konsistenz gebildet
•    wenn die Seife zu flüssig geworden ist, können Sie nochmals Seifenraspel mit wenig heißem Wasser auflösen, dazugeben, gut durchmischen und wieder eine Weile stehen lassen, um die endgültige Konsistenz beurteilen zu können
•    wurde die Flüssigseife zu fest, gießen Sie etwas heißes Wasser dazu, vermischen oder schütteln alles gut durch und warten wieder etwas ab


Festes Shampoo bzw. Duschgel selbst herstellen?

All diese tagtäglich nötigen Dinge wie Duschgel, Hautlotion, oder Shampoo sind ja allesamt in reichlich Plastik eingepackt. Und übers Jahr gesehen benötigt man schon eine ganze Menge davon. Je nachdem, welche Produkte man benutzt, kann all das auch ganz schön ins Geld gehen. Da ich mir schon lange meine Hand-, Gesichts-, und für-alles-Andere-Creme selber zusammenrühre, reizte mich der Gedanke, noch andere Mittel für die Körperpflege selbst herzustellen. Doch was da alles möglich ist, wurde mir erst klar, als ich mir das Buch „Statt Plastik“ von Jutta Grimm zulegte.
Ich versuchte es mit dem in meinen Augen „Exotischten“, nämlich mit festem Shampoo. Da ich lange Haare habe, verbrauche ich nicht nur reichlich Shampoo-Flaschen, sondern genausoviele Spülungen, damit ich meine Mähne nach dem Waschen wieder durchgebürstet bekomme.

Erst einmal testen, ob ich überhaupt mit festem Shampoo zurechtkomme

Zuerst wollte ich mir nicht gleich die Zutaten dafür, wie zum Beispiel das Tensid SLSA zulegen. Was sollte ich mit den Resten anfangen, wenn ich nach dem ersten Versuch feststellte, dass so etwas überhaupt nichts für meine Haare war? Deshalb kaufte ich mir in meiner Haus- und Hof-Drogerie ein Stück festes Shampoo und probierte das Haarewaschen damit erst einmal aus. Der Preis von knapp 5 Euro für ein Shampoo ließ mich schon schlucken, inzwischen weiß ich, dass meines sogar noch eines von der günstigeren Sorte war.
Mein Haarwasch-Versuch begeisterte mich dann. Auch wenn dieses seifenstückartige Shampoo nicht so stark schäumt, wie ich es von seinen flüssigen Kollegen gewöhnt war, konnte ich mir doch damit gut die Haare waschen. Und in einem Anflug von Wagemut beließ ich es bei diesem festen Shampoo und verzichtete auf die anschließende Anwendung einer Spülung. Und das Ergebnis war toll! Meine Haare fühlten sich weich, gepflegt und sauber an. Und sie ließen sich ohne Probleme durchbürsten! Mir war sofort klar: Damit brauche ich keine Haarspülungen mehr! Und da dieses feste Shampoo auch sehr ergiebig war, konnte ich mir ausrechnen, dass ich damit auf längere Sicht sogar Geld einsparen konnte.

Mein erster Versuch, festes Shampoo selbst zu machen, führte zu einem tollen festen Duschgel

 

festes Duschgel in kleinen Portionen als Geschenk

Doch das war erst der erste Schritt. Ich wollte mir das feste Shampoo ja selbermachen. Also besorgte ich mir die nötigen Zutaten und schritt zur Tat. Ich orientierte mich dabei an dem Rezept, das in dem Buch „Statt Plastik“ von Jutta Grimm abgedruckt ist, recherchierte aber zusätzlich noch im Internet. Herausgekommen ist dabei eine etwas andere Zusammensetzung der Zutaten als in dem Buch, und bis mir das „Shampoo“ auch für meine Haare taugt, werde ich das Rezept noch ein wenig verändern müssen. Denn nach der ersten Haarwäsche mit meinem selbstgemachten Block fühlten sich meine Haare noch leicht fettig an. Doch als festes Duschgel finde ich das „Shampoo“ richtig gut. Die Haut ist danach schön weich und gepflegt.


Rezept für festes Shampoo bzw. Duschgel

Nach dieser Anleitung werde ich mir mein nächstes festes Duschgel selber machen. Für ein Shampoo werde ich den Anteil der Kakaobutter etwas reduzieren.

Die Zutaten

•    50 g SLSA (Dies ist ein sanftes Tensid, das für Naturkosmetik verwendet werden darf. Achtung! Es staubt sehr und kann die Atemwege reizen, deshalb bei der Verwendung bitte Mundschutz tragen.)
•    50 g Maisstärke
•    20 g Kakaobutter
•    nach Wunsch 10 bis 20 Tropfen ätherisches Öl
•    evtl. kleine Förmchen für Eiswürfel oder Pralinen

Die Zubereitung des festen Duschgels

•    die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen lassen
•    SLSA und Stärke mischen
•    die flüssige Kakaobutter in die festen Zutaten gießen
•    anschließend gut vermengen und durchkneten; die Konsistenz sollte zum Schluss etwa wie Knete sein
•    die Masse in kleine Förmchen drücken oder mit den Händen modellieren und mindestens 24 Stunden trocknen lassen

Freitag, 25. Januar 2019

Tasche, Pulli und Beinstulpen im Norweger- und Jacquardmuster gestrickt


Der Winter brachte für mich eine Art Norwegermuster-Strickwahn mit sich. Das lag nicht zuletzt daran, dass ich in einem Discounter auf ein kleines, aber feines Büchlein mit Strickanleitungen stieß, aus dem ich nun schon mehrere Stücke angefertigt habe.

Tasche im Jacquardmuster

Tasche im Jacquardmuster


Diese Tasche hab ich nach der Anleitung in dem Buch „Wohlfühlstricken“ (erschienen im DMV-Daten- und Medien-Verlag, Kissing) gearbeitet. Abweichend von der Anleitung hab ich den Henkel nicht gestrickt, sondern ein brettchengewebtes Band dafür angefertigt, damit er stabiler ist und nicht ausleiert. Außerdem hab ich der Tasche noch ein Innenfutter mit Innentaschen gegönnt und einen Reißverschluss angebracht, damit ich sie auch zumachen kann.




Pulli im Fair-Isle- und Norwegermuster

Den Pulli hab ich mehr oder weniger ohne Anleitung gestrickt. Ich wollte mir einen warmen Pullover anfertigen, den ich im Winter auch mal ohne Jacke als „Obendrüber-Pulli“ anziehen konnte. Deshalb sollte er schön warm und dick werden. Und dafür schien mir ein Norwegermuster gut geeignet. Das Vogelmuster für die Rundpasse entnahm ich dem Sonderheft „Fantastische Strick-Ideen Fair Isle“ der Zeitschrift Simply Kreativ. Die anderen Muster hab ich improvisiert. Den Pullover hab ich nach meiner inzwischen bewährten Grundanleitung in der Raglan von oben Technik gestrickt. Das Garn ist handgesponnene süddeutsche Merinowolle in Naturweiß und selbst gefärbten Blautönen.


Pulli und Beinstulpen im Fair-Isle- und Norwegermuster

Ach ja, mein Kater findet den Pullover auch äußerst toll!



Beinstulpen im Norwegermuster

Und weil der Winter gerade sehr kalt ist, habe ich passend zu dem Pulli aus derselben Wolle noch diese hübschen und angenehm wärmenden Beinstulpen nach einer Anleitung aus dem oben genannten Büchlein „Wohlfühlstricken“ angefertigt.

Nun bin ich ausstaffiert für diesen Winter und muss nicht mehr (naja, kaum noch…) frieren.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Ich habe ein Dinkelkissen genäht – hier die Anleitung

Dinkelkissen sind wie auch andere Körnerkissen, Kirschkernkissen oder Heublumensäcklein schon lange ein fester Bestandteil der naturheilkundlichen Hausapotheke. Vor ein paar Tagen versuchte ich mich nun daran, ein einfaches Dinkelkissen selbst zu nähen. Und mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden:

mein selbstgenähtes Dinkelkissen


Die Nähanleitung – kurz und kompakt:

Man benötigt 30 x 30 cm Baumwollstoff, einen passenden Nähfaden und 150 g Dinkelkörner

  • Den Stoff ringsum mit Zickzackstich versäubern,
  • dann rechts auf rechts in der Mitte zu einem Rechteck 30 x 15 cm zusammenfalten,
  • eine kurze und die lange Seite füßchenbreit mit Geradstich zusammennähen,
  • das Säcklein wenden und die Ecken gut herausholen;
  • portionsweise 5x 30 Gramm Dinkelkörner einfüllen und nach jeder Portion die gerade befüllte Kammer abnähen – es entstehen fünf Kammern, die mit je 30 Gramm Dinkel befüllt sind;
  • noch eine Mittelnaht der Länge nach herunter nähen, schon ist das Kissen fertig.


Dieses Material habe ich verwendet:

Ich habe einen dünnen bedruckten Baumwollstoff genommen, den ich auch zum Patchworken gern verwende. Für das Körnerkissen habe ich den Stoff zu einem Quadrat mit einer Seitenlänge von 30 cm mal 30 cm zugeschnitten.
Außerdem wog ich noch etwa 150 Gramm Bio-Dinkelkörner zum Füllen ab.

So habe ich das Dinkelkissen genäht:

Zuerst habe ich meinen Stoff an allen vier Kanten mit Zickzackstich eingesäumt. Das wäre vielleicht nicht nötig gewesen, aber es erschien mir sicherer. Schließlich wird die Innenseite des Säckleins ja durch die Dinkelkörner, die sich ständig bewegen, schon ziemlich beansprucht. Und ich wollte sichergehen, daß sich die Nahtzugaben dadurch nicht auflösen und dann die Nähte aufgehen.

Danach wurde der Stoff in der Mitte einmal gefaltet, so daß ich anschließend ein doppellagiges Rechteck von 30 cm mal 15 cm hatte. Die Stoffhälften müssen rechts auf rechts übereinander liegen, man sieht also nur die linken Innenseiten des künftigen Säckleins.

Nun nähte ich die lange Kante und eine der beiden kurzen mit Geradstich füßchenbreit zusammen. Eine der kurzen Seiten muß als Wende- und Befüllöffnung offen bleiben.

Den Beutel wendete ich, und schon war er bereit dazu, befüllt zu werden.

Ich hielt es für sinnvoll, mein Dinkelkissen in mehrere Kammern aufzuteilen. So sind die Körner im gesamten Beutel relativ gleichmäßig verteilt. Das Wärmekissen kann dann über seine gesamte Fläche die Hitze wieder abgeben, nicht nur an den Stellen, an denen sich der Dinkel durch die Schwerkraft sammelt.

Es sollten fünf etwa gleichgroße Kammern werden. Deswegen portionierte ich die Körner zu fünf Häufchen mit je 30 Gramm. Die erste Portion gab ich in mein Kissen, dann nähte ich knappe fünf Zentimeter vom unteren Rand entfernt eine parallele Naht. Da mir die Körner sofort im Beutel verrutschten und natürlich auch den Weg meiner Nadel blockieren (eine hab ich sogar verbogen, weil ich auf eines der harten Körner draufkam), hab ich den Dinkel ganz zu der Seite geschoben, an der ich nicht nähen wollte, und ihm mit eng gesteckten Stecknadeln den Rückweg versperrt. So ging das Nähen dann ganz gut.

Auf diese Weise hab ich nach und nach die fünf Kammern portionsweise befüllt und abgenäht, zum Schluß die Nahtzugabe der oberen Öffnung etwa einen Zentimeter breit nach innen geschlagen, und das Körnerkissen verschlossen. Nun hatte mir der Dinkel im Innern noch immer zu viel Bewegungsspielraum. Deshalb faltete ich mein Wärmekissen einmal der Länge nach, verteilte die Körner gleichmäßig zu beiden Seiten und nähte auch noch einmal in der Mitte von oben nach unten. Nun besteht das Kissen aus 10 ungefähr gleichgroßen Kammern, und diese Aufteilung hat sich in der Praxis inzwischen auch schon gut bewährt.

Wie wird das Dinkelkissen angewendet?
Ein Körnerkissen kann man gut erhitzen, und es gibt anschließend die Wärme nach und nach wieder ab. Ist es abgekühlt, gleicht es sich der Körperwärme an und wird nicht unangenehm kalt. Man kann es zur Wärmebehandlung bei Muskelverspannungen oder schmerzenden Gelenken auflegen. Aber es tut auch einem gestreßten Bauch gut, wenn man es anstelle einer Wärmeflasche benutzen möchte. Man kann damit ein Babybettchen oder den Kinderwagen vor einer Ausfahrt anwärmen. Doch Vorsicht! Das Dinkelkissen wird so heiß, daß man sich durchaus daran verbrennen kann.

Das Erhitzen geht am Schnellsten in der Mikrowelle

Dazu wird das Wärmekissen bei etwa 600 Watt maximal eine Minute lang in der Mikrowelle erwärmt. Dabei muß sich der Teller frei drehen können, ohne daß das Dinkelkissen am Rand streift. Denn ansonsten besteht die Gefahr, daß es an einigen Stellen verbrennt. Am Besten behalten Sie es währenddessen im Blick und testen zwischendurch kurz, wie heiß es schon geworden ist.

Ich habe mein Kissen aber auch schon eine Weile lang einfach auf die Heizung gelegt, bis es eine angenehme Temperatur angenommen hat. Man kann es sicherlich auch im Backofen erwärmen. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Ein Körnerkissen kann auch als Kühlkompresse verwendet werden.

Weniger bekannt als die Verwendung zum Wärmen ist die Tatsache, daß man mit einem Dinkelkissen auch gut kühlen kann. Sportverletzungen, Insektenstiche, Entzündungen kann man anstatt mit einem Eisbeutel, auch mit einem Körnerkissen behandeln. Dazu wird das Säckchen in eine Plastiktüte gepackt und anschließend in das Gefrierfach gelegt, bis es kalt genug geworden ist, um seinen Zweck zu erfüllen.

Welche Art Getreide ist Dinkel eigentlich?
Dinkel ist mit dem Weichweizen eng verwandt. Er gehört botanisch zu den Spelzgetreiden. Als Spelz bezeichnet man die dünne Schutzhülle, die den weichen Kern eines Dinkelkorns schützend umgibt. Diese Spelzhülle muß entfernt werden, will man Weißmehl aus dem Getreide herstellen. Dinkel ist dem Weizen in vielerlei Hinsicht überlegen. Er besitzt mehr Vitamine, mehr Eiweiß und mehr Mineralien als sein Verwandter. Verwendet man Dinkel als Mehl zum Kochen oder Backen, sollte man am Besten Vollkornmehl verwenden, da dieses reicher an den Inhaltsstoffen ist, als Dinkel-Weißmehl. Für Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit ist Dinkel jedoch genauso wenig geeignet, da auch er dieses Klebereiweiß enthält.
(Quelle: Artikel auf der Homepage „Zentrum der Gesundheit“)


Bereits Hildegard von Bingen schätzte den Dinkel

Im Mittelalter wurde der Dinkel vor allem im süddeutschen Raum angebaut. Gegessen haben ihn die Menschen als Brot oder Brei. Damals waren auch Weizen, Hafer, Roggen oder Gerste weit verbreitet. Hildegard bevorzugte ihnen gegenüber aber den Dinkel als gute Kost für Gesunde und Kranke. In ihrer „Physica“ schreibt sie, der Dinkel bereite dem Menschen „rechtes Fleisch und rechtes Blut und schenkt ihm außerdem ein frohes Gemüt“. Kranken empfahl sie, gekochten Dinkelbrei zu essen, denn dieser würde sie „innerlich heilen wie eine gute Salbe“.
(Quelle: Hildegard von Bingen Dinkelkochbuch, Moewig Verlag)


Exkurs: Rezept für ein Dinkel-Vollkornbrot nach Hildegard von Bingen, das ich gern backe

Das Grundrezept, das ich dem Hildegard von Bingen Dinkelkochbuch des Moewig Verlags entnommen habe, besteht lediglich aus:

1000 g Dinkel-Vollkornmehl
750 ml lauwarmes Wasser
40 g frische Hefe
20 g Kräutersalz

Ich gebe außerden gern noch dazu:

eine Handvoll Körner, was ich grade da hab, z. B. Grünkern, Dinkel, Roggenschrot, Sonnenblumenkerne. Die Getreidekörner sollten mindestens eine Stunde vorher mit etwas heißem Wasser eingeweicht werden, besser noch länger
3 TL Brotgewürz
evtl. etwas Kümmel


Das Mehl in eine große Schüssel geben, oben eine Mulde formen und die Hefe dort hineinbröckeln. Etwas Zucker dazu, damit die „Hefis“ was zu futtern haben und aufwachen. Mit etwas von dem abgemessenen Wasser übergießen, bis die Hefeflocken gut damit bedeckt sind.

10 min diesen Vorteig gehen lassen, es sollten sich auf der Hefepfütze kleine Blasen gebildet haben.

Dann die restlichen Zutaten dazugeben und alles mit der Küchenmaschine gut verkneten.

Den Teig mit einem Tuch abdecken und etwa eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat (vor Zugluft schützen!).

Etwa eine halbe Stunde vor Ende der Gehzeit den Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 250 Grad vorheizen und eine feuerfeste Schüssel (z. B. Auflaufform) mit Wasser auf den Boden stellen.

Den fertig gegangenen Brotteig auf einer bemehlten Unterlage in zwei Teile halbieren. Diese vorsichtig zu 2 Laiben formen, nicht mehr viel darauf herumkneten. Nochmals ca. 10 min lang gehen lassen.

Die Laibe auf ein Backblech oder einen Pizzastein in den Ofen geben.

10 Minuten bei 250 Grad backen, dann auf 180 Grad zurückdrehen und noch 30 Minuten lang fertigbacken. Am Besten im ausgeschalteten Backofen langsam abkühlen lassen.

Das frische Brot schmeckt mit etwas Kräuterbutter sehr gut!


Und weil wir gerade beim Nähen sind – kleine Teesäckchen für Weihnachten machte ich auch

In der Vorweihnachtszeit brauchte ich einige kleine Präsente. Da ich gerade sowieso dem Näh-Virus verfallen war, fertigte ich aus Baumwollstoff kleine Täschlein an, die ich mit Teebeuteln und einem Teelicht befüllte. Die Taschen nähte ich mit Innenfutter, und nach ein paar Fehlversuchen klappte es auch, alles richtig zusammenzufügen, damit auch nach dem Wenden alles schön aussah und dort saß, wo es hingehörte. Ich mußte die fertigen Teesäcklein gleich fotografieren, weil sie so hübsch waren:

kleine Taschen für Weihnachten genäht



Und noch eine Besonderheit gibt es bei diesen Täschlein. Ich habe sie nämlich auf der alten Singer-Nähmaschine meiner verstorbenen Oma genäht, die noch mit Fußpedal angetrieben wird. Die Maschine war jahrzehntelang nicht mehr benutzt worden. Ich wußte jedoch aus Erzählungen, daß sie eigentlich nicht kaputt war, nur Zickzackstiche konnte man schon lange nicht mehr damit nähen. Kurz vor Weihnachten packte es mich und ich befreite das gute Stück erst einmal von der dicken Staubschicht, die sich in der Zeit angesammelt hatte. Ich ölte alle Teile, die sich bewegen sollten, und los ging es. Gut, daß meine Oma die Bedienungsanleitung aufgehoben hatte! Leider riß mir der lederne Antriebsriemen bald, ich konnte ihn aber wieder flicken, und für den Notfall fand ich heraus, daß man so einen sogar noch nachkaufen kann. Ich freue mich sehr darüber, daß ich dieses antike Stück wieder zum Leben erwecken konnte. Ich benutze sie gern und habe dabei das Gefühl, meiner Großmutter dabei ein wenig näher zu sein.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Zwei Schneeflocken-Häkelanleitungen

Ich habe ein wenig mit Weihnachtshäkeleien herumprobiert und dabei kam dieser süße kleine Eiskristall heraus. Zuerst habe ich ihn mit normalem Baumwollhäkelgarn in Weiß gearbeitet, und danach noch einmal mit einem schrecklich dünnen Metallic-Gold-Garn. Es war schon eine Fummelarbeit. Das Resultat ist aber doch ganz hübsch geworden...


Für alle, die diese kleine Schneeflocke selbst nacharbeiten möchten, kommt hier die Anleitung. Grundsätzlich ist nichts Großartiges dabei, und auch Leute, die noch keine Häkelprofis sind, können solch ein Flöckchen gut selbermachen. Aber ein wenig Fingerspitzengefühl braucht es. Und Anfängern empfehle ich, den Schneekristall erst einmal mit einem dickeren Garn auszuprobieren. Wenn man ihn schon einmal gehäkelt hat und weiß, wie alles funktionieren soll, fällt die Arbeit mit einem dünneren Garn dann auch leichter.

Dieses Material brauchen Sie, um die Schneeflocke zu nachzuhäkeln:

  • einen Rest weißes Baumwoll-Häkelgarn in der gewünschten Stärke, zum Beispiel Stärke 10 oder 20; man kann aber auch anderes Garn in weiß oder mit Glitzer-Effekt benutzen;
  • eine dazu passende Häkelnadel

Die verwendeten Häkelmaschen:
Der Schneekristall wird aus Kettmaschen, Luftmaschen, festen Maschen, halben und ganzen Stäbchen gearbeitet. Jede Runde wird mit einer Kettmasche beendet. In der Abschluss-Runde häkeln Sie Pikots aus jeweils drei Luftmaschen.


So wird der Eiskristall gehäkelt

Arbeiten Sie für den Anfang 5 Luftmaschen und schließen diese kleine Luftmaschenkette mit einer Kettmasche zum Ring.

1. Runde:
Häkeln Sie nun als Ersatz für das erste Stäbchen in dieser Runde 3 Luftmaschen. Danach folgen 12 Stäbchen, die in den Luftmaschenring gearbeitet werden.

2. Runde:
Beginnen Sie die Runde mit 3 Luftmaschen. Häkeln Sie danach ein Stäbchen in die nächste Masche der Vorreihe. Es folgen jetzt wieder 3 Luftmaschen und dann eine feste Masche in die nächste Masche der darunter liegenden Reihe. Wiederholen Sie dies bis zum Ende der Runde. Schließen Sie danach die Reihe mit einer Kettmasche.

3. Runde:
Die nächste Runde fangen Sie mit einer Luftmasche an. Arbeiten Sie anschließend in den ersten Luftmaschenbogen der vorherigen Reihe eine feste Masche, danach ein halbes Stäbchen und ein ganzes Stäbchen. Dann kommen 3 Luftmaschen.
In den nächsten Luftmaschenbogen häkeln Sie nun zuerst ein ganzes Stäbchen, dann ein halbes Stäbchen und schließlich noch eine feste Masche. Arbeiten Sie danach die weiteren fünf Zacken ebenso. Wenn Sie das Ende der Runde erreicht haben, schließen Sie sie mit einer Kettmasche ab.

4. Runde:
Häkeln Sie für den Beginn dieser Runde eine Kettmasche, um damit in den ersten Luftmaschenbogen der Vorreihe zu gelangen. Beginnen Sie jetzt mit einer festen Masche und drei Luftmaschen, die Sie zu einem Pikot zusammenfassen. Am Besten geht das, wenn Sie nach der letzten Luftmasche eine Kettmasche in das vordere Maschenglied der zuletzt gehäkelten festen Masche arbeiten.
Häkeln Sie auf diese Weise noch 2 weitere Pikots in dieselbe Masche. * Es folgen 8 Luftmaschen und danach eine feste Masche in den nächsten Luftmaschenbogen der Vorreihe. Arbeiten Sie auch in diese feste Masche 3 Pikots aus jeweils 3 Luftmaschen.* Wiederholen Sie alle Schritte von * bis * so lange, bis Sie das Ende dieser Runde erreicht haben. Schließen Sie die Runde wieder mit einer Kettmasche ab.

Fertigstellung der Schneeflocke
Vernähen Sie die Fäden. Um die Schneeflocke so richtig in Form zu bringen, können sie sie noch spannen und mit etwas Wäschestärke noch ein wenig formstabiler machen. Hier noch ein kleiner Tipp: Anstatt der Wäschestärke können Sie den Eiskristall auch mit Zucker versteifen. Lösen Sie dazu etwas normalen Haushaltszucker mit wenig Wasser auf. Es sollte eine zwar flüssige, aber doch sehr zuckerlastige Lösung entstehen. Weichen Sie die Schneeflocke darin gut ein. Spannen Sie sie dann und lassen Sie sie trocknen.
Wenn Sie den Eiskristall gern aufhängen möchten, können Sie noch einen dünnen Faden daran befestigen. Die Häkelei kommt als (vor-)weihnachtlicher Fensterschmuck gut zur Geltung. Wer mag, kann aus vielen gehäkelten Schneeflocken sogar eine Art winterlichen Vorhang gestalten. Vielleicht wollen Sie aber Ihre Wohnung mit Ihrem Häkel-Kunstwerk dekorieren oder den Christbaum damit schmücken.




Noch eine Schneeflocken-Häkelanleitung

Und weil es mir gerade so viel Spaß macht, und da Weihnachten bald vor der Tür steht, kommt hier gleich noch einmal eine Anleitung, nach der Sie einen gehäkelten Eiskristall selbermachen können. Auch bei dieser Schneeflocke ist es empfehlenswert, zuerst ein Probestück aus einem dickeren Garn anzufertigen. Wenn Sie „den Dreh raus haben“, können Sie dann weitere Kristalle aus beliebig dünnerem Häkelgarn herstellen.



Das benötigte Material für diese Schneeflocke:
  • weißes Häkelgarn aus Baumwolle in der Stärke 10 oder 20; dafür kann auch gut ein Rest aufgebraucht werden;
  • eine Häkelnadel, die zu der Wollstärke passt

Die Maschen, mit denen der Kristall gearbeitet wird:
Sie sollten mit Luftmaschen, Kettmaschen, festen Maschen, halben Stäbchen, ganzen Stäbchen und Doppelstäbchen gut zurechtkommen. In der Abschlussrunde werden wieder kleine Pikots aus jeweils drei Luftmaschen gehäkelt.


Anleitung für einen weiteren gehäkelten Schneekristall

Für den Beginn häkeln Sie einen Ring aus 5 Luftmaschen und schließen ihn mit einer Kettmasche.

1. Runde:
Arbeiten Sie nun * 5 Luftmaschen und häkeln Sie dann eine feste Masche in den Luftmaschenring. * Wiederholen Sie alle Schritte von * bis * viermal. Häkeln Sie am Ende der Runde noch 2 Luftmaschen und ein Doppelstäbchen. So gelangen Sie schließlich an das obere Ende dieses kleinen Bogens.

2. Runde:
Fangen Sie diese Runde mit 5 Luftmaschen an. Arbeiten Sie danach in den ersten Luftmaschenbogen der vorherigen Reihe eine feste Masche. Es folgen wieder 5 Luftmaschen und danach eine feste Masche in den nächsten Bogen. Häkeln Sie so weiter, bis Sie das Ende der Runde erreicht haben, und schließen Sie diese dann mit einer Kettmasche ab.

3. Runde:
Häkeln Sie am Anfang eine Kettmasche, um in den nächsten Luftmaschenbogen der vorhergehenden Runde zu gelangen. In diesen Bogen arbeiten Sie anschließend * eine feste Masche, ein halbes Stäbchen, ein Stäbchen, 3 Luftmaschen, ein Stäbchen, ein halbes Stäbchen und wieder eine feste Masche. * Häkeln Sie diese kleinen Zacken von * bis * in jeden der 6 Luftmaschenbögen hinein. Am Ende der Runde schließen Sie diese erneut mit einer Kettmasche ab.

4. Runde:
Beginnen Sie mit einer festen Masche auf die Abschluss-Kettmasche der letzten Runde. Danach arbeiten Sie 3 Luftmaschen und schließen Sie diese zu einem Pikot zusammen, indem Sie eine Kettmasche in das vordere Maschenglied der gerade gehäkelten festen Masche arbeiten. * Es folgen 4 Luftmaschen. Danach häkeln Sie eine feste Masche und ein Pikot aus 3 Luftmaschen in den Luftmaschenbogen an der Spitze der in der vorherigen Runde gearbeiteten kleinen Zacke. Machen Sie mit 4 Luftmaschen weiter. Die nächste feste Masche arbeiten Sie zwischen die beiden folgenden festen Maschen der Vorreihe. Auch hier häkeln Sie wieder ein Pikot aus 3 Luftmaschen. *
Wiederholen Sie die Schritte von * bis * so lange, bis Sie wieder bei dem ersten Pikot dieser Runde angekommen sind. Schließen Sie danach die Reihe wieder mit einer Kettmasche.

Die Schneeflocke nach dem Häkeln fertig stellen
Zum Schluss vernähen Sie die Fäden. Sie können auch diesen Eiskristall wieder mit Wäschestärke oder Zuckerwasser stärken und spannen. Befestigen Sie einen dünnen Faden aus einem Rest Garn an Ihrem Häkel-Kunstwerk und hängen Sie es an einer Stelle auf, wo es gut zur Geltung kommt. Sie können auch nach Belieben Ihren Adventskranz oder ein weihnachtliches Gesteck damit verzieren.


Weitere Handarbeitsanleitungen auf meinem Blog

Wenn Sie nach diesen Schneeflocken noch weiter handarbeiten möchten, können Sie sich gern meine weiteren Anleitungen auf diesem Blog ansehen.

Anleitung für eine gestrickte Kuschelschlange, die man auch als Zugluftstopper benutzen kann
Dies ist eine einfache Strickanleitung,die ich ausgearbeitet habe, als ich für meine beiden Katzis eine kuschelige Schlange zum Schlafen und damit Spielen anfertigen wollte. Etwas kleiner gestrickt, kann Ihnen diese Schlange auch als Zugluftstopper für undichte Türen oder Fenster gute Dienste leisten.

Anleitung für einen strickgefilzten Rucksack
Diese Anleitung zeigt, wie ich einen trendigen und handlichen Rucksack aus meiner selbst gesponnenen und handgefärbten Schafwolle gestrickt habe. Anschließend habe ich ihn in der Waschmaschine gefilzt. Der Link führt zu dem Blog-Artikel, auf dem ich genau beschreibe, wie ich den Rucksack gestrickt und danach gefilzt habe. Wer mag, kann ihn sich gern nacharbeiten.

Strickanleitung für zwei unterschiedliche Socken mit Mustern
Wem es zu öde ist, Socken immer nur glatt rechts zu stricken, kann sich gern mal meine beiden Anleitungen für Mustersocken anschauen. Dort erkläre ich, wie ich die Muster für den Schaft der Strümpfe gestrickt habe. Eine genaue Anleitung für die kompletten Socken einschließlich Ferse und Spitze bietet der Artikel jedoch nicht. Sie können die Schaftmuster mit Ihren eigenen bevorzugten Fersen- und Spitzentechniken problemlos kombinieren.


Wer lieber häkelt als strickt, findet auch noch ein paar weitere Anleitungen in meinem Blog:

Häkelanleitung für einen Tassenwärmer
Wenn Sie mal einen zierlichen, wellenförmigen Tassenwärmer häkeln und einen Garnrest aufbrauchen möchten, können Sie sich meine kostenlose Häkelanleitung für den Tassenwärmer „Wellenspiel“ ansehen. Die Tassenhülle ist schnell gehäkelt und kann ein schlichtes Trinkgefäß nicht nur wärmen, sondern auch aufpeppen.

Handarbeitsanleitungen für Tassenhüllen im E-Book-Format
In dem verlinkten Blog-Artikel finden Sie die Beschreibung zweier Anleitungen, die Sie als E-Books kaufen können. Die erste ist eine Häkelanleitung, nach der Sie aus feinem Garn drei filigrane Tassenwärmer anfertigen können. Die zweite ist eine Strickanleitung. Strickfreudige Katzenfans können sich damit drei verschiedene Tassenhüllen anfertigen, in die kleine Katzenmotive eingearbeitet werden.